Es ist Mai und schönes Wetter und da gibt es was? Richtig! Erdbeeren! Und da Student sein nicht gleichzeitig bedeutet, extrem spartanisch zu leben, hab ich mich heute an das “Experiment: Erdbeertorte” gewagt.
Grund war eigentlich nur, dass ich morgen Besuch von meinen Eltern bekomme und da die Idee hatte etwas Schönes vorzubereiten. Also warum keine Erdbeertorte? Hab ich zwar noch nie gemacht, aber kann ja nicht so schwer sein. Zuerst hab ich natürlich nochmal bei meinen Eltern angerufen um die ganz blöde Frage zu stellen “Was brauch ich für eine Erdbeertorte?” Tortenboden, Erdbeeren (wer hätt’s gedacht
), Tortenguss und Pudding (ist optional aber bei uns gehört der mit drauf) Gut, das sind alles Sachen, die es im Laden um die Ecke geben müsste. Also bin ich losgezogen um festzustellen, dass die Erdbeeren leider nicht soooo schön aussehen und hab mir dann das Schälchen, was noch am besten aussah ausgesucht. Mein Problem, dass ich keinen Teller habe, der groß genug ist um einen ganzen Tortenboden zu beherbergen löste sich dadurch, dass es kleine Böden zu kaufen gab. Sind zwar 2 davon in der Packung aber immerhin klein genug für meine Teller
Und Tortenguss war ja nun das allerkleinste Problem, abgesehen von Pudding, den hatte ich schon im Haus. Alles da, ich dampfe wieder ab.
Zuhause angekommen werden erstmal die Erdbeeren geputzt und der Pudding gekocht und anschließend auf den Böden verteilt. Nächste Frage: Abkühlen lassen und dann die Beeren drauf oder gleich drauf? Ein Anruf, eine Antwort: abkühlen. Gesagt, getan. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass der Zucker in meiner Küche nun zu den knappen Gütern gehört. Und natürlich, wie haben wir das in der Vorlesung gelernt: Je knapper ein Gut, desto höher die Nachfrage. Stimmt sogar, denn ausgerechnet jetzt brauch ich ganz dringend welchen -.- Also den Pudding abkühlen lassen und nochmal losziehen um Zucker zu kaufen. Einmal mehr bin ich sehr froh Rewe und Penny gleich um die Ecke zu haben.
Der Pudding ist nun kalt genug und ich pack die Erdbeeren drauf - mit viel Liebe versteht sich. ^^ Als nächstes der Tortenguss. Der ist nicht weiter schwer und die Anleitung steht auch leicht verständlich auf der Packung drauf. Beim Topf aufwaschen für den Tortenguss musste es ja aber passieren - Der Griff meines kleinen Topfes war plötzlich getrennt vom Rest des Topfes. Na klar… Ich muss dazu sagen, der war vorher schon gesprungen und daher war es nur eine Frage der Zeit bis er ganz abbricht. Blöd ist es allerdings trotzdem noch. Wenigstens ist der Topf an sich noch ganz.
Beim Tortenguss auf den Kuchen verteilen ist natürlich ein bisschen was auf den Fußboden getropft, aber das passiert zu Hause ja auch meistens…
Und jetzt sind sie fertig, meine Meisterstücke. Meine allerersten Erdbeertorten!

0 Antworten zu “Experiment: Erdbeertorte”