Englisch-Klausur – Erste Hürde genommen!

Heute stand nun meine erste richtige Klausur für dieses Semester an – Englisch.

Als Bachelor-Student in Greifswald muss man zusätzlich zu seinen beiden Studienfächern noch ein drittes „Projekt“ in Angriff nehmen, welches sich „General Studies“ nennt und laut Uni dazu beitragen soll, dass man während seines doch recht spezifischen Studiums ab und an doch mal über den eigenen Tellerrand schaut. Für die ersten zwei Semester hieß das für mich und meine beste Freundin konkret: Wir tun uns diese schnarch-langweilige Methoden-Vorlesung an und machen einen Sprachkurs mit 4SWS. Da standen wir nun also vor der Auswahl, was tun wir jetzt. Da wir ja schon eine Sprache lernen, hatten wir gedacht, nehmen wir doch was, was wir schon können, gerne machen und womit wir vielleicht doch noch eine gute Note einheimsen können – Englisch! (Anmerkung: Wir haben beide in der Schule Englisch als Leistungskurs gehabt.) Nächste Frage: Oberkurs odr Mittelstufe? Mit dem Oberkurs könnten wir uns tierisch reinreißen… Am Ende ist der sehr schwer… Also wieder mal den Weg des geringsten Widerstands – der Mittelkurs. Wir dachten zu diesem Zeitpunkt noch, so schlimm kann es ja nicht werden. Dann vertiefen wir eben unser Wissen einfach etwas. Ja… mehr sag ich jetzt mal nicht dazu. Nur soviel, im ersten Semester haben meine Freundin und ich uns per zuusammengefaltetes A4-Blatt unterhalten um die anderen nicht zu stören, die noch nicht mit den Aufgaben fertig waren. Wir aber leider schon…

So, heute stand nun also die Englisch-Klausur an. (Gestern war schon der Listening Comprehension Teil gewesen.) Ich muss sagen, ich fand es okay *auf Holz klopf* Mal sehen, was dabei rausgekommen ist.

Damit haben wir aber auf jeden Fall die allererste Hürde genommen. Bis Montag steht jetzt der Norwegisch-Aufsatz an, an dem ich schon ganz einfrig schreibe.

Dienstag, 22.7. Klausur Einführung Staatswissenschaften (VWL, Rechtswiss.)

Freitag. 25.7. Klausur Ältere Skandinavistik

Montag, 28.7. mündliche Prüfung Norwegisch

Mittwoch, 30.7. Klausur Einführung Marketing

Freude kommt auf beim Gedanken an VWL… -.-

Rügen – Strandbesuch mit Hindernissen

Es ist schönes Wetter in Greifswald – zumindest war es das bis Sonntag abend – und was tut man, wenn man schönes Wetter hat und 15 Minuten entfernt vom Meer wohnt? Richtig, man setzt sich ins Auto und fährt 2 Stunden nach Rügen. ^^

Spaß beiseite. Die Eltern meiner besten Freundin haben auf Rügen eine Ferienwohnung. Dort ist ein Stuhl kaputt gegangen und weil wir ja so nah dran wohnen, sollte sie da mal hinfahren und einen neuen bringen. Da das alleine ziemlich langweilig ist, hatte sie gefragt, ob ich mitkommen will. Man könne nach Abliefern des Stuhls ja auch noch in Baabe an den Strand gehen. Gesagt – getan.

Sonntag vormittag gings los und nach knapp 2 Stunden waren wir auch da, haben den Stuhl aufgestellt, geschaut ob alles okay ist und uns dann auf den Weg zum Strand gemacht. Ein sehr schöner Strand, wie ich anmerken möchte. Leider wurde unsere Strandfreude ein wenig getrübt durch fiese kleine und vorallem viele schwarze Käfer – FLIEGENDE schwarze Käfer, die wie ene Wolke um einen herumschwirrten bzw. überall saßen. Das ist nicht nur eklig, sondern es krabbelt auch noch!

Wir also gedacht, wer weiß, vielleicht wird das besser, wenn wir erstmal ins Wasser gehen. Also rein, war wundertoll =) Nach einer Zeit sind wir dann wieder raus und zu unseren Handtüchern. Da saßen diese fiesen kleinen Dinger immernoch da! Wir wechseln den Platz, legen uns hin aber die bleiben hartnäckig. Schließlich ist es uns zu doof und wir beschließen, wir fahren zurück nach Greifswald bzw. von da aus weiter nach Lubmin an den Strand. Soll auch sehr schön sein, haben wir gehört.

Wir packen alles ein, fahren zurück, diesmal nur 1,5 Stunden. In Lubmin angekommen finden wir gottseidank noch einen Parkplatz und flitzen an den Strand. Übrigens ohne Eintritt und OHNE KÄFER! ^^ Auch hier war das Wasser schön, der Strand schön und wir haben ausgiebig sonnengebadet. Kurz vor 7 sind wir dann k.o. genug vom vielen Rumliegen und machen uns auf den Heimweg.

Meine beste Freundin hatte einen krebsroten Rücken, weil sie den nun so gar ncht eingeschmiert hatte. Hatte mich die ganze Zeit schon gefragt wie, als ich sie auf ihre roten Schultern hingewiesen hatte und sie meinte, sie hätte sich aber eingecremt. Naja, kann schonmal passieren. Ich trag ja auch immernoch die Bräune von meinem sonnenverbrannten Rücken am Wannsee mit mir rum.

Übrigens hat es genau dann angefangen zu regnen, als wir dann beide zuhause waren. ;) Was für ein Glück!

PS: Aber so stell ich mir doch mal Studentenleben in Greifswald vor. ^^ Und wir hatten auch Unizeugs mit am Strand und haben gelernt, jaja.

not a soccer person?

Eigentlich interessiere ich mich herzlich wenig für Fußball, um genau zu sein, interessiere ich mich überhaupt nicht dafür. Zu meiner Verteidigung kann ich aber sagen, dass auch so ziemlich keine andere Sportart mein Interesse weckt. Es liegt also nicht am Fußball ;)

Ja… Allerdings ist ja zur Zeit die EM am Laufen und plötzlich interessiere ich mich doch dafür – genauer gesagt finde ich es spannend und möchte gern wissen, wie es weitergeht… Mein Umfeld ist aber im Moment auch voll davon! Überall Flaggen an den Autos, die Public Viewing-Filmwand auf dem Markt in Greifswald (und die daraus resultierende Enge in der Fußgänger/Fahrradfahrer-Zone an der Europakreuzung -.-) und reden tut man ja auch ständig drüber!

Also, ich gebe offen zu, ich habe keinen Plan von Fußball aber zu Events wie EM oder WM entwickle ich immer reges Interesse dafür ^^“ Hey! Aber immerhin weiß ich mittlerweie, was Abseits bedeutet ;) Also wieder was gelernt :D

*autschn* Fuß umgeknickt

Ja, ich muss alles nachmachen, zu dieser Erkenntnis bin ich aber schon vor einiger Zeit gekommen. Mein Übermieter (wohnt direkt über mir) hat im Moment einen Mittelfußbruch. Auf meine Frage hin, ob das nicht bisschen blöd sei in der Uni, meinte er, nö, Gehhilfen würden bestimmt der neue Sommertrend und er gehe dann mal trendsetten. Ja… ich musste das natürlich gleich nachmachen -.- Zwar nicht ganz so schlimm, aber immerhin.

Sonnabend Nacht, ich geh bei meiner besten Freundin im Treppenhaus Richtung Ausgang, da passiert’s. Letzte Stufe und ich knick mir den rechten Fuß um. Tat schön weh. Ja, und heute tut es immernoch weh, allerdings ist es auszuhalten und weder blau noch besonders dick. Ein gutes Zeichen. Busfahren müssen kann ich mir im Moment nicht so recht leisten. Aber vielleicht reicht ja kühlen und Voltaren… Hoffentlich!

Mein „kleiner Schwarzer“ :)

Heute war es soweit, meien eltern waren zu Besuch und haben mir meinen „kleinen Schwarzen“ mitgebracht – meinen Computer. Die Story ist länger als ich Lust habe zu schreiben, darum mach ich es kurz: Er war kaputt, woraufhin ich und er einen Tripp nach Halle unternommen haben, um ihn zu reparieren. (bzw. eher zu ersetzen) Leider lief das nicht so, wie wir uns alle das vorgestellt hatten und wieder in HGW angekommen hat er wieder rumgemuckt. Ende vom Lied war, dass ich jetzt weiß, wie man einen Computer zusammenbaut (zumindest grob) und ich Besuch von meiner lieben Schwester und ihrem Freund hatte, die den Rechner abgeholt haben. Das war am 7.5. Und, da meine Eltern auf dem Weg nach Hamburg über Halle gefahren sind, (wohl eher: weil sie meinen Rechner abgeholt haben sind sie über Halle gefahren…) haben sie ihn da abgeholt um ihn mir heute wiederzubringen. Meinen kleinen :)

Aber natürlich waren sie nicht nur deswegen hier, sondern wir haben auch noch meine leckere Erdbeertorte gegessen, die wirklich lecker war und ist. Außerdem stand ein Besuch von Wieck auf dem Programm, ein kleines „Fischerdorf“, was aber zu Greifswald gehört, wenn ich mich nicht irre. Es ist sozusagen Greifswalds Anbindung an den Greifswalder Bodden. Dort ist auch ein Strand – sehr schön, wie wir finden – und eben typisch viele Fischräuchereien und zu dieser Jahreszeit auch viele Touristen. Leider hat das Wetter nun gerade heute nicht mitgespielt und es hat geschüttet wie aus Badewannen. Zudem war vorn an der Mole in Wieck noch besonders viel Wind aber hartgesotten sind wir natürlich trotzdem bis fast ganz vor gelaufen. :)

Wieder im Dorf, wo deutlich weniger Wind ist als an der Mole, was natürlich klar ist, gabs dann noch ein leckeres Fischbrötchen für jeden und dann gings ein wenig durchnässt zurück zu mir. Als letztes waren wir noch ein paar Dinge einkaufen und dann mussten meine Eltern auch schon wieder fahren. Es war aber trotz des schlechten Wetters ein schöner Tag.

So, da mein Rechneli jetzt auch wieder geht, hab ich vorhin gleich mal meine Sims testgespielt und bin wirklich begeistert. Nicht nur, dass es natürlich toll aussieht mit vista auf dem Pc und so, nein, der hat auch noch wirklich etwas auf dem Kasten. Sims 2 mit allen bisherigen (großen) Addons lief auf den vollen Grafikeinstellungen vorhin komplett ruckelfrei. Das will für mich schon was heißen! Aber ich hab ja auch eine tolle Grafikkarte :) Und er läuft ja auch nur, weil sich jemand ganz viel Zeit und Nerven dafür genommen hat. Dankeschön! Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich dafür revanchieren soll. (Wahrscheinlich indem ich nie wieder sage, dass irgendwas nicht läuft ^^“)

So, morgen geht’s erstmal ans Arbeiten für Montag – denn nebenbei, aber wirklich nur nebenbei und quasi nebenberuflich, bin ich ja auch noch Student – und dann versuch ich vielleicht Oblivion :) World of Warcraft kann ich ja leider erst ab Dienstag wieder in Gang setzen. Jaja, das liebe Geld…

Hier noch ein paar Bilder:

Fischerdorf Wieck

Mole in Wieck

Experiment: Erdbeertorte

Es ist Mai und schönes Wetter und da gibt es was? Richtig! Erdbeeren! Und da Student sein nicht gleichzeitig bedeutet, extrem spartanisch zu leben, hab ich mich heute an das „Experiment: Erdbeertorte“ gewagt.

Grund war eigentlich nur, dass ich morgen Besuch von meinen Eltern bekomme und da die Idee hatte etwas Schönes vorzubereiten. Also warum keine Erdbeertorte? Hab ich zwar noch nie gemacht, aber kann ja nicht so schwer sein. Zuerst hab ich natürlich nochmal bei meinen Eltern angerufen um die ganz blöde Frage zu stellen „Was brauch ich für eine Erdbeertorte?“ Tortenboden, Erdbeeren (wer hätt’s gedacht ;) ), Tortenguss und Pudding (ist optional aber bei uns gehört der mit drauf) Gut, das sind alles Sachen, die es im Laden um die Ecke geben müsste. Also bin ich losgezogen um festzustellen, dass die Erdbeeren leider nicht soooo schön aussehen und hab mir dann das Schälchen, was noch am besten aussah ausgesucht. Mein Problem, dass ich keinen Teller habe, der groß genug ist um einen ganzen Tortenboden zu beherbergen löste sich dadurch, dass es kleine Böden zu kaufen gab. Sind zwar 2 davon in der Packung aber immerhin klein genug für meine Teller :) Und Tortenguss war ja nun das allerkleinste Problem, abgesehen von Pudding, den hatte ich schon im Haus. Alles da, ich dampfe wieder ab.

Zuhause angekommen werden erstmal die Erdbeeren geputzt und der Pudding gekocht und anschließend auf den Böden verteilt. Nächste Frage: Abkühlen lassen und dann die Beeren drauf oder gleich drauf? Ein Anruf, eine Antwort: abkühlen. Gesagt, getan. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass der Zucker in meiner Küche nun zu den knappen Gütern gehört. Und natürlich, wie haben wir das in der Vorlesung gelernt: Je knapper ein Gut, desto höher die Nachfrage. Stimmt sogar, denn ausgerechnet jetzt brauch ich ganz dringend welchen -.- Also den Pudding abkühlen lassen und nochmal losziehen um Zucker zu kaufen. Einmal mehr bin ich sehr froh Rewe und Penny gleich um die Ecke zu haben.

Der Pudding ist nun kalt genug und ich pack die Erdbeeren drauf – mit viel Liebe versteht sich. ^^ Als nächstes der Tortenguss. Der ist nicht weiter schwer und die Anleitung steht auch leicht verständlich auf der Packung drauf. Beim Topf aufwaschen für den Tortenguss musste es ja aber passieren – Der Griff meines kleinen Topfes war plötzlich getrennt vom Rest des Topfes. Na klar… Ich muss dazu sagen, der war vorher schon gesprungen und daher war es nur eine Frage der Zeit bis er ganz abbricht. Blöd ist es allerdings trotzdem noch. Wenigstens ist der Topf an sich noch ganz.

Beim Tortenguss auf den Kuchen verteilen ist natürlich ein bisschen was auf den Fußboden getropft, aber das passiert zu Hause ja auch meistens…

Und jetzt sind sie fertig, meine Meisterstücke. Meine allerersten Erdbeertorten! :)

Hallo Welt

So, ich blogge jetzt also wieder einmal. Einfach so, weil es Spaß macht. Aber Studium ist ja bekanntlich die schönste Zeit des Lebens und es passiert ja auch immer was. :) Also werde ich denke ich genug zu erzählen haben. Hoffe ich.

Womit fang ich an? Ja… Am Wochenende gings wieder mal nach Hause zu meinen Eltern und es war natürlich schön. Mal nicht selber Kochen und ähnliches zu müssen ist schon toll. Auch wenn das natürlich nur für ein Wochenende ging und das widerum viel zu schnell vorbei war. Wie immer. Aber was solls. Ich hab eine Freundin aus der Schule wiedergetroffen – Eis essen in der Tiki Bar in der Dresdner Neustadt, sehr empfehlenswert, da sehr sehr lecker *yammi* – und wir haben natürlich stundenlang gequatscht. Wie sollte es auch anders sein?

Und natürlich haben wir bei dem schönen Wetter am Sonnabend Abend „angegrillt“.

Am Sonntag gings dann, zur Feier des (Mutter)Tages in die Lieblingseisdiele in Dresden – zu Jähnigs natürlich. Wir haben jede Menge Fotos gemacht und ich war einmal mehr froh über die Erfindung der Digicam. 35 Bilder hätten einen ganzen Film gefüllt und davon ist ja aber nicht jedes Bild toll, weil da mal einer die Augen zugemacht hat oder dort dieses oder jenes nicht stimmt. Naja, so ist das halt.

Alles in allem war das ein sehr schönes Wochenende und ich hab die Gelegenheit genutzt und gleich die Sommersachen mit nach Greifswald genommen. Natürlich hab ich wieder was vergessen, die Bikinis liegen noch fein säuberlich verstaut in meinem Schrank in Dresden. Da liegen sie gut und ich muss hier losziehen und mir einen neuen kaufen, sollte ich den Wunsch verspüren Baden zu gehen. (Was ja hier ziemlich naheliegend ist bei 10 Minuten bis zum Strand.)

Jetzt bin ich wieder in Greifswald und gestern ereilte mich die erste Katastrophe – ein fast leerer Kühlschrank. Also bin ich heute als erstes zum Einkaufen losgezogen, damit wenigstens der Grundbestand an lebenswichtigen Dingen vorhaben ist – Nudeln, Soße und Toastbrot ;) Student muss ja schließlich seine Nervennahrung haben.

Da diese Woche noch frei ist, werde ich mich sofort wieder in die Arbeit stürzen. Zumindest nehm ich mir das vor, aber typisch studentisch wird das dann immer nicht so ganz wie man sich das am Anfang vorgestellt hat. Wenigstens hab ich im Moment meinen eigenen PC nicht hier, sondern bekomme den erst am Sonnabend wieder. Repariert versteht sich. Aber so kann er mich bis Sonnabend erst mal nicht ablenken.



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